Sonntag, 27. Februar 2011

Peanut-Butter-Cookies

Sie macht süchtig, ist unglaublich kalorienreich und meist vegan- die Erdnussbutter! Weil sie aber so lecker süß, salzig, nussig ist, musste sie am Wochenende verarbeitet werden. Da passte es auch prima, dass am Freitag meine neue Wochenendlektüre eingetroffen ist: "The 100 Best Vegan Baking Receipes" von Kris Holechek. Dieses (leider unbebilderte) Backbuch kann ich nur wärmstens empfehlen. Es ist sehr abwechslungsreich und die meisten der genannten Zutaten hat man stets vorrätig. 
Von mir wurde das Peanut-Butter-Cookie-Rezept etwas abgewandelt (z.B. die Zuckermenge halbiert!) und umgerechnet. Die Cookies schmecken und duften so lecker nach Erdnuss, dass die ersten keine Zeit mehr bekamen um auszukühlen... 

Zutaten:

300 g Vollkornmehl
2 TL Natron
1/4 TL Salz
250 g Margarine
90 g Dermerara Zucker
90 g Zucker
2,5 EL Apfelmus
1 TL Vanillezucker
200 g Erdnussbutter (mit Stückchen)

Heizen Sie den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. 
Geben Sie das Mehl, Natron und Salz in eine Schüssel und vermengen Sie die trockenen Zutaten miteinander. 
Geben Sie nun die Margarine den Zucker, Apfelmus, Vanillezucker und die Erdnussbutter in eine zweite Schüssel und mixen Sie die Zutaten bis eine glatte Basis entsteht. Fügen Sie die trockenen Zutaten hinzu und verrühren Sie sie nur so lange bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. 
Belegen Sie ein Backblech mit Backpapier und legen Sie kleine Teighäufchen mit ausreichendem Abstand darauf (die Cookies laufen stark auseinander). 
Backen Sie die Erdnuss-Cookies ca. 12- 15 Minuten. Sie sollten ganz leicht beginnen zu bräunen. Lassen Sie die Kekse 5 Minuten auf dem Backblech

Donnerstag, 24. Februar 2011

Gemüsekuchen

Zucchini, Tomaten, Paprika... Lust auf Gemüse? Alternative zu Pizza gesucht? Dann ist dieser herzhafte und super gesunde Kuchen genau die richtige Wahl! 
Der Boden ist fluffig, das Gemüse saftig und das Olivenöl gibt ihm ein mediterranes Aroma. Dieses Rezept kann ich nur weiterempfehlen (sogar Mr. Glücksfinder hat 2 Stücke verspeist und das soll was heißen!). Einfach lecker!
Zutaten:

Teig:

350 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Frischhefe (42 g)
1,5 TL Steinsalz
300 g fein gemahlenen Dinkel
200 g fein gemahlenen Weizen

Belag:

Gemüse der Saison, hier:
1 Paprika

Samstag, 19. Februar 2011

Rübli-Muffins (vegan)

Da ich diese Woche schon die ersten Schoko-Osterhasen im Supermarkt gesichtet habe, kann es für Rübli-, oder Möhren-Muffins nicht zu früh sein!
Zutaten:

1.
200 g geriebene Bio-Möhren
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
100 g Weizenmehl (frisch gemahlen)
100 g Dinkelmehl (frisch gemahlen)
2 TL Natron
2 Prisen Salz
2 TL Zimt
3 TL Vanillezucker

2.
90 ml Sonnenblumenöl
2 EL Apfelessig
8 EL Sprudel

Dekor
Zartbitter Kuchenglasur
Möhren aus Fondant
 
Heizen Sie den Ofen auf 160°C Umluft vor. 
Geben Sie alle Zutaten unter 1 in eine Schüssel und geben Sie unter Rühren die flüssigen Zutaten hinzu (2.). Vermengen Sie die Zutaten so lange bis ein gleichmäßiger Teig entsteht und füllen Sie diesen in Muffinförmchen. 
Backen Sie die Muffins ca. 20 Minuten (Garprobe durchführen!) und lassen Sie diese auf einem Kuchengitter auskühlen. 

Für die Deko die Zartbitterschokolade schmelzen und auf die Muffins geben, mit Fondant oder Marzipanmöhren verzieren, fertig!

Montag, 14. Februar 2011

And the award goes to...

Der Blog-Award macht momentan die Runde und ist nun schon zum dritten Male bei mir angekommen. Also ist die Zeit nun wirklich reif um den damit verbunden Verpflichtungen nachzukommen (Danke sagen, 7 persönliche Dinge erzählen und den Award weitergeben): 

1. Vielen, vielen Dank an Tanja von Il Frullino, Martina von Martinas Kochkueche und Tisi von Tisi goes vegan für die Verleihung. An dieser Stelle möchte ich aber auch den vielen netten BloggerInnen und Lesern danken, die so unglaublich nette Kommentare hinterlassen! 

2. 7 Dinge über mich:
  • Ohne Dackel wäre das Leben nur halb so schön, aufgeräumt und lustig. 
  • Ohne Lauftraining würde ich sehr zappelig werden und könnte nur die Hälfte der Kuchen selbst testen.
  • Ohne Karen Duves Buch "Anständig essen" würde ich bis heute nicht über mein Essen nachdenken. 
  • Ohne Fleisch, Milch usw. schmeckts auch (oft sogar noch viel besser).
  • Ohne unsere Canon würden meine Küchenkreationen nicht so nett aussehen.
  • Ohne Schokolade fehlt mir ein Hauptnahrungsmittel. 
  • Ohne Herausforderungen und Ziele würden wir Nichts erreichen: Zitat nach Rene Descartes: 
Das höchste Glück besteht in dem festen Willen, tugendhaft zu handeln.

3. Da der Blog-Award nun schon so unglaublich viele BloggerInnen erreicht hat, werde ich diesen jetzt nicht wieder an 15 weitere Blogs verleihen. Ich hoffe damit auf  Euer Verständnis. Ohne nun kritisch auf diesen Award einzugehen, werde ich einfach ein paar Blogs aufführen, die meiner Meinung nach äußerst lesenswert sind: 


Bei Gelegenheit werde ich diese (endlose) Liste weiterführen...
Ich wünsche Euch einen schönen Abend!
Sarah

Samstag, 12. Februar 2011

Mini-Geschenke-Törtchen (vegan)

Anlässlich des Geburtstages meiner Mutter musste natürlich mal wieder eine kleine Torte her. Da ich ein wenig Farbe ins Spiel bringen wollte, sind es schließlich drei bunte, saftige und schokoladige Törtchen im Geschenke-Outfit geworden. 
Das Dekor besteht aus Fondant, gefüllt waren die Törtchen mit einem saftigen Schokokuchen, Aprikosenkonfitüre, Marzipan und "Butter"-Creme. 
Da es diesmal auch wieder vegane Törtchen geworden sind, habe ich Bio-Aprikosenkonfitüre mit Pektin (anstatt Geliermittel), pflanzliche Margarine (anstatt Butter für die Butter-Creme) und Bio-Hafer-Drink (anstatt Milch) verwendet. 

Zutaten:

Schoko-Kuchen:

200 g  frisch gemahlenes Weizenmehl
90 g Zucker
2 TLVanillezucker
30 g Kakaopulver (ungesüßt)
1 TL Natron 
1/2 TL Steinsalz
80 ml Bio-Sonnenblumenöl
1 EL Bio-Apfelessig
250 ml Wasser

Heizen Sie den Ofen auf 180°C vor und fetten Sie eine Kuchenform gut ein. Ich habe für meine kleinen Tötchen eine Muffinform mit viereckigen Mulden genutzt und später immer aus zwei kleinen Kuchen ein Törtchen zusammen gesetzt.  
Geben Sie nun alle trockenen Zutaten in eine Schüssel und vermischen Sie diese gut miteinander. Gießen Sie das Wasser, das Öl und den Essig hinzu und verrühren Sie alle Zutaten kurz! mit einem Löffel. Der Teig muss nicht ganz gleichmäßig sein. 
Füllen Sie den Teig in die Form und backen Sie ihn ca. 25 Minuten. Lassen Sie die Törtchen auf einem Kuchengitter auskühlen. 

weitere Zutaten: 

150 g Marzipan

Sonntag, 6. Februar 2011

Schoko-Kirsch-Muffins (vegan)

Was wäre ein Wochenende ohne Kaffee und Kuchen? Bei uns wurde zwar der Kaffee gegen Tee und der Kuchen gegen fruchtig-schokoladige Muffins getauscht, aber die Tradition blieb gewahrt :-). Eltern, Schwiegereltern und Mr. Glücksfinder haben die kleinen Schokoküchlein geschmeckt und das ist schließlich die Hauptsache.

Kleine Info zum Rezept: 

Das Rezept basiert auf der vollwertigen, veganen Küche. Daher habe ich auf künstliche Farbstoffe (die Zuckerperlen mal ausgenommen) verzichtet und die "Butter"-Creme mit Kirschsaft gefärbt. Da der Kirschsaft bei der Verwendung von Kirschen aus dem Glas eh anfällt, kann man ihn so prima verwerten. 
Zutaten für 12 Stück: 
85 g weiche Margarine
50 g Dermerara-Zucker
30 g weißer Zucker
4 EL Hafer-Drink
225 g Weizenvollkornmehl
3 TL Weinsteinbackpulver
4,5 EL Kakao
1 Glas Kirschen

Ei-Ersatz:

6 EL Wasser
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Weinsteinbackpulver
 
Dekor: 
85 g Margarine
160 g Puderzucker
4-6 EL Kirschsaft (Abtropfsaft der Kirschen s.o.)
Zuckerperlen

Mixen Sie die Margarine mit dem Zucker schaumig. Geben Sie dann das "Ei" (= Wasser, Sonnenblumenöl und Backpulver verquirlt) und den Hafer-Drink hinzu und verrühren Sie die Zutaten. Rühren Sie nun die trockenen Zutaten unter (Mehl, Backpulver und Kako) bis ein glatter Teig entsteht. 
Ist der Teig noch zu fest, geben Sie noch etwas Hafer-Drink hinzu. Der Teig sollte zähflüssig und gleichmäßig sein. 
 
Heizen Sie den Backofen auf 200 °C (Ober-/ Unterhitze) vor, kleiden Sie eine Muffinform mit Papierförmchen aus und füllen Sie den Teig hinein. Legen Sie ein paar der abgetropften Kirschen auf den Teig und schieben Sie sie in den Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 15 bis 20 Minuten (Garprobe durchführen!). 

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, geben Sie die Margarine, den Puderzucker und etwas Kirschsaft in eine Schüssel und mixen Sie die Zutaten bis eine gleichmäßige, feste Spitzen bildende Creme entsteht. Füllen Sie diese in einen Spritzbeutel und verzieren Sie die Muffins. 
Fertig!

Tipp: Die Dekor-Creme lässt sich einfacher aufspritzen wenn man sie zuvor etwa 30 Minuten in den Kühlschrank gibt. Die Muffins halten sich im Kühlschrank auch 1 bis 2 Tage prima.

Dienstag, 1. Februar 2011

Sauerteigbrot (vegan)

Nach den süßen Leckereien gibt es heute ein richtig leckeres, vollwertiges Sauerteigbrot. Das Brot ist sehr einfach zuzubereiten, es benötigt lediglich etwas Zeit zum Ruhen und Gehen. Den Sauerteig habe ich über drei Tage hinweg angesetzt (Basis: Roggen). Man kann jedoch auch fertigen Teig verwenden. Besonders gut schmeckt das Brot wenn man das Mehl frisch mahlt. So bleiben auch alle wichtigen und gesunden Inhaltsstoffe des Getreides erhalten.
Ich habe den Roggen etwas gröber gemahlen als den Weizen. Das Brot wird dann etwas körniger.
Viel Spaß beim Nackbacken!

Zutaten für 1 Brot: 

150 g Roggen
350 g Weizen 
100 g Sauerteig
1 Päckchen Trockenhefe
1,5 TL Salz
300 ml warmes Wasser
2 EL Leinsamen (geschrotet)
Brotgewürz nach Belieben

Geben Sie alle Zutaten in eine große Schüssel und vermengen Sie sie bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Wichtig ist, dass das Wasser nicht zu heiß ist da sonst die Hefe später nicht aufgeht. Das Wasser sollte etwa auf Körpertemperatur gebracht werden.