Freitag, 16. Dezember 2011

Schoko-Mandel-Brotaufstrich

Juhu! Heute ist mein Paket von Keimling (Versandhandel für Rohkostprodukte) angekommen! Selbstverständlich musste das erste Experiment mit den neuen Produkten sofort stattfinden. Zum Opfer gefallen ist mir zunächst das Mandelpüree. Ich habe es zu einem Schoko-Mandel-Brotaufstrich verarbeitet. 
Achtung! Suchtgefahr!

Zutaten: 

3 EL Kakaopulver (ohne Zucker)
150 ml Sojasahne
1 TL Zimt
20 g gemahlene Mandeln
1 EL Mandelpüree
Süssstoff o.Ä. nach Belieben
50 g zerlassene Margarine

Zunächst werden alle trockenen Zutaten gut miteinander vermengt. Dann wird das Mandelpüree, die Margarine und der Süssstoff untergerührt bis eine gleichmäßige, streichfähige Masse entsteht. Sollte die Masse zu fest werden, kann einfach noch etwas Sojasahne hinzugefügt werden. Dann einfach im Kühlschrank aufbewahren. 

Die Creme schmeckt total super auf Pfannkuchen oder warmem Toastbrot. Guten Appetit!

Sonntag, 11. Dezember 2011

Pfefferkuchen

Pfefferkuchen gehören einfach in die Vorweihnachtszeit! Das folgende Rezept beinhaltet keinerlei tierische Erzeugnisse und lässt uns so mit gutem Gewissen schlemmen!

Zutaten: 

190 g pflanzliche Margarine
100 g braunen Zucker
80 g Zucker
220 g Zuckerrübensirup
500 g Mehl (frisch gemahlenes Weizenvollkornmehl)
1 Pack Vanillezucker
2 Msp. Zimt
2 Msp. gemahlenen Anis
1 Pr. Muskat
1 Pr. Pfeffer
2 Pr. Kardamom

In einem kleinen Topf wird die Margarine, der Zucker und der Sirup gemeinsam bei schwacher Hitze und unter Rühren aufgelöst. In einer Schüssel werden nun alle Zutaten miteinander gut durchgeknetet. Der Teig kann schließlich auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und ausgestochen werden.
Die Plätzchen werden bei 180 Grad ca. 8 Minuten gebacken und nach dem Abkühlen verziert.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Sonntag, 11. September 2011

Guten-Morgen-Müsli

Nach langer Blog-Pause melde ich mich mit einem super Start-in-den-Tag-Rezept zurück! Das Müsli enthält keinen Zucker, dafür aber viele Energielieferanten aus biologischem Anbau und eignet sich daher bestens als gesundes Frühstück.  Dieses Rezept kann mit unglaublich vielen Zutaten erweitert und verändert werden (Trockenfrüchte, Nüsse, Samen...). Eurer Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Ich würde mich sehr über ein paar weitere Zutaten-Ideen von Euch freuen!
Das Müsli kann vegan (mit Agavendicksaft) oder mit Honig zubereitet werden. 

Zutaten: 

250 g feine Haferflocken
250 g grobe Haferflocken
4 bis 5 EL Honig oder Agavendicksaft
4 EL Sonnenblumenöl

Extras: 

1 EL Leinsamen
1 EL Kokosflocken
1 EL geh. Mandeln
1 EL Sonnenblumenkerne
1 TL Zimt

Vermischen Sie alle trockenen Zutaten  in einer großen Schüssel miteinander. Mischen Sie das Öl mit dem Honig/Agavendicksaft und geben Sie es unter Rühren zu den trockenen Zutaten. Es sollte eine krümelige, klebrige Masse entstehen. Heizen Sie den Backofen auf 170 °C Ober/- Unterhitze vor.
Verteilen Sie die Masse auf einem hohen Backblech und backen Sie das Müsli ca. 20 bis 25 Minuten. 
Es ist zu empfehlen das Müsli während des Backvorgangs mehrmals umzurühren damit es gleichmäßig bräunt. Man sollte es während des Backens nicht aus den Augen lassen da es schnell zu dunkel wird. 

Viel Spaß bei der Müsliherstellung!

Sonntag, 29. Mai 2011

Zitronen Cookies

Eine einsame Zitrone wollte heute im Mittelpunkt stehen und bekam prompt ihren Wunsch erfüllt: 

Zutaten: 

200 g Margarine
50 g Sonnenblumenöl
100 g Zucker
Saft einer Bio-Zitrone
120 g Weizenmehl
120 g Vollkornweizenmehl
Puderzucker

Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vor. 
Rühren Sie die Margarine und das Öl zusammen cremig, fügen Sie den Zucker, den Zitronensaft hinzu. Dann das Mehl langsam unterrühren bis der Teig gleichmäßig ist. 
Geben Sie mit einem Teelöffel kleine Teigportionen auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backen Sie die Cookies ca. 14 Minuten. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.  

Sonntag, 15. Mai 2011

Erdbeermuffins

Die Erdbeerzeit hat begonnen! Juhu! 

Erdbeeren und Vanille: Diese beiden Aromen harmonieren miteinander wie Sonne und Bikini. Viel Spaß mit meinen kleinen Vanille-Erdbeer-Vollkorn-Muffins und noch ein paar sonnige Abendstunden!

Zutaten Muffins: 

2 x Eiersatz oder 2 Eier
150 ml Soja-Reis-Milch
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Zucker
1/2 TL Salz
200 g Weizenvollkornmehl
75 g Dinkelvollkornmehl
1 1/2 EL Backpulver
200 g Erdbeeren

Zutaten Vanillecreme:

150 g Margarine
150 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker

Heizen Sie den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vor. 
Schlagen Sie den Eiersatz/ die Eier schaumig auf, fügen Sie die Milch, Vanillezucker, Zucker und Salz hinzu und vermengen Sie die Zutaten. Mischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und rühren Sie es kurz unter die anderen Zutaten. Putzen Sie einen Teil der Erdbeeren (lassen Sie ein paar Beeren für die Deko der Muffins übrig), schneiden Sie sie in Scheiben und geben Sie sie zum Teig. 
Füllen Sie die Muffinförmchen mit dem Teig und backen Sie sie ca. 10 bis 15 Minuten. 
Für die Creme alle Zutaten mit den Mixer verrühren bis eine weiße, Spitzen bildenden Masse entsteht. Geben Sie die Creme in einen Spritzbeutel und verzieren Sie die abgekühlten Muffins.

Montag, 9. Mai 2011

Apfelkuchen

Ein Klassiker für jede Jahreszeit: Der Apfelkuchen.

Diesmal mit einem Boden aus Dinkelhefeteig und süßen Streuseln.

Zutaten Boden: 

60 g Datteln (entsteint)
60 ml Wasser
1/8 l Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
225 g frisch gemahlenen Dinkel
40 g Sonnenblumenöl
1 Prise Steinsalz

Belag:

2 bis 3 Äpfel

Streusel: 

50 g Margarine
50 g frisch gemahlenen Dinkel
30 g Dermerara-Zucker
1 TL Zimt

Weichen Sie die Datteln ca. 30 Minuten im Wasser ein und pürieren Sie sie dann mit dem Einweichwasser.
Lösen Sie die Hefe in dem lauwarmen Wasser (1/8 l) auf und geben Sie sie zu dem Dinkelmehl. Verrühren Sie die Hefeflüssigkeit mit etwas Mehl und lassen Sie den Vorteig ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen.
Geben Sie Öl, das Dattelpüree und das Salz hinzu und verkneten Sie alles zu einem glatten Teig. 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Fetten Sie eine runde Springform ein und schälen Sie die Äpfel. Schneiden Sie die Äpfel in Scheiben und heizen Sie den Ofen auf 200 °C Ober-/ Unterhitze vor.
Verteilen Sie den Teig in der Form und legen Sie die Äpfel darauf.
Für die Streusel alle Zutaten grob vermengen und über die Äpfel streuen. Ca. 35 Minuten backen.

Freitag, 22. April 2011

Osterlamm

Frohe Ostern und ein paar sonnige Feiertage! 

Ich hoffe Ihr könnt das super Wetter genießen und ein wenig relaxen.
Ein Lamm aus Marzipanrührkuchen kann man sich dazu dann auch mit ruhigem Gewissen schmecken lassen!

Zutaten: 

100 g Marzipan
2 x Ersatz für Eier
75 g Margarine
50 g Zucker
1 Pk Vanillezucker
1 Prise Salz
12 Tropfen Bittermandelaroma
40 g Weizenvollkornmehl
40 g Weizenmehl
20 g Speisestärke
1 TL Backpulver
eventuell Puderzucker

Heizen Sie den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vor. 
Verrühren Sie den Eiersatz (oder 2 Eier) mit dem Marzipan. Geben Sie dann die Margarine, den Zucker, Vanillezucker, Salz und das Bittermandelaroma hinzu und rühren Sie die Zutaten glatt. Nun das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver unterrühren bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. 
Fetten Sie die Lämmchen-Form gut ein und streuen Sie sie mit etwas Mehl aus. Füllen Sie den Teig ein und backen Sie ihn ca. 35 Minuten (Garprobe durchführen). Eventuell muss das Lamm gegen Ende der Garzeit mit etwas Alufolie abgedeckt werden damit es nicht zu braun wird. 
10 Minuten auf dem Kuchengitter auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Vollständig erlkalten lassen und mit Puderzucker, Schokolade oder Zuckerschrift verzieren.

Freitag, 8. April 2011

Zitronen-Mandel-Hasen

Es geht in die zweite Osterrunde: Hasen-Plätzchen aus einem Zitronen-Mandel-Teig mit Fondant-Dekoration. Leider war der Teig nicht besonders einfach auszustechen und eignet sich (bei weniger Geduld) eher für klassische Cookies. Geschmacklich hat er jedoch voll überzeugt. Durch den leichten Zitronen-Geschmack passen die Kekse prima in den Frühling. 

Zutaten (für ca. 3 Bleche):
200 g Vollkornweizenmehl
175 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pk Vanillezucker
100 g gemahlene Mandeln
2 TL Zitronensaft
250 g kalte Margarine o. Sojabutter

Mischen Sie das Mehl, den Zucker, das Salz, den Vanillezucker und die Mandeln in einer Schüssel. Geben Sie die Margarine hinzu und verkneten Sie die Zutaten zügig zu einem gleichmäßigen Teig (unbedingt Knetstäbe benutzen, der Teig ist relativ fest). 
Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank. Heizen Sie den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vor. Dann kann der Teig auf einer gut bemehlten Fläche ausgerollt und ausgestochen werden oder zu kleinen Kugeln geformt und plattgedrückt werden.
Legen Sie die Hasenkekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backen Sie sie ca. 10 Minuten, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 
Zum Verzieren der Kekse habe ich eingefäbte Fondantmasse benutzt. Diese habe ich ausgerollt und mit der Keksausstechform kleine Hasen ausgestochen. Dann wurden die kleinen Schleifen geformt und die Äuglein aufgeklebt. Befestigt wurden die Fondanthasen auf den Keksen mit einfacher Zuckerschrift. 

Freitag, 1. April 2011

Ostertorte

Bald ist es wieder so weit: Der Osterhase steht schon fast vor der Tür! Da wurde es nun auch Zeit für die ersten vorösterlichen Küchenkreationen. Hier das Erstlingswerk: Die Oster-Ei-Torte (wahlweise mit oder ohne Ei)!

Das Dekor ist mal wieder aus Fondantmasse. Gefüllt wurde die Torte mit einem Zitronenrührkuchen,  Himbeeren, bzw. Himbeerkonfitüre und einer weißen Ganache. 

Zutaten Zitronenkuchen: 

200 g Mehl
2 TL Backpulver
200 g Margarine
110 g Zucker
Abrieb von 2 Zitronen
3 Portionen Ei-Ersatz oder 4 Eier

Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Mischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und rühren Sie in einer zweiten Schüssel die Margarine, den Zucker und den Zitronenabrieb (Achtung! Unbedingt unbehandelte Zitronen verwenden!) schaumig. Fügen Sie erst langsam den Eiersatz/ die Eier hinzu, dann das Mehlgemisch kurz unterrühren. 
Geben Sie den Teig in eine entsprechende Form (für das Osterei habe ich eine kleine Springform verwendet) und backen Sie ihn ca. 35- 40 Minuten. Garprobe durchführen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen. 

Ich habe den Kuchen 2 x waagerecht geteilt, dann die Form des Eis zugeschnitten. Nun wurde die erste Lage mit Himbeerkonfitüre gefüllt. Auf der zweiten Lage wurden die Himbeeren verteilt und mit weißer Ganache übergossen. Nach dem Zusammensetzen der Lagen wurde die Torte mit der weißen Ganache ummantelt und mit Fondant verziert. 

Viel Vergnügen!

PS: Ein Foto vom Anschnitt folgt...

Samstag, 26. März 2011

Beereneis

Bei sommerlichen Temperaturen von 20°C (leider bisher ja nur im prallen Sonnenschein ;-)) wurde meine Eis-Lust immer größer. Da ich jedoch leider keine Eismaschine besitze, musste eine andere Lösung gefunden werden. Ich habe schon viel über selbst hergestelltes Eis gelesen und nun einfach ein paar Ideen kombiniert. Das Ergebnis spricht für sich! Mir hat das Eis (oder Sorbet) total gut geschmeckt: fruchtig, kalt, erfrischend, ein wenig süß. Es lässt sich zudem noch wunderbar einfrieren und portionieren. Aber der Knüller sind eigentlich die Zutaten: Beeren und Bananen, das wars. Figurfreundlich :-)

PS.: Mr. Glücksfinder war das Eis etwas zu wenig süß und ein bißchen zu fruchtig. Wer es süßer mag gibt einfach ein wenig Agavendicksaft oder eingeweichte und pürierte Datteln hinzu.

Zutaten für 2 Portionen: 

1 Tasse Beeren TK
1 Banane
2 TL helles Mandelmus 

Geben Sie die tiefgefrorenen Beeren in einen hohen Rührbecher und lassen Sie sie etwas antauen. Schneiden Sie die Banane in Stücke und pürieren Sie alles bis eine cremige Masse entsteht. Fügen Sie nun das Mandelmus hinzu und rühren Sie es unter. 
Wer es süßer mag, der gibt nun einfach etwas Agavendicksaft, Datteln (s.o.)... dazu.  
 
Das Eis ist sofort einsatzbereit, kann aber auch gut abgefüllt und (gut verschlossen!) im Eisfach gelagert werden. 
Viel Spaß damit und einen sonnigen Tag!

Samstag, 19. März 2011

Marmorkuchen (Versuch 2)

Alles wird gut! Nach meinem missglückten Marmorkuchen-Versuch vom letzten Wochenende habe ich es jetzt mit einem amerikanischen, veganen Rezept probiert. Und man möchte es ja kaum glauben, aber heute hat es funktioniert: Der Kuchen ist super aufgegangen, ist unglaublich saftig und schmeckt auch wie Mormorkuchen. Ein bißchen schokoladig mit einem Hauch Vanille. Viel Spaß beim Nachbacken und ein schönes Wochenende!
Zutaten für 1 Gugelhupfform: 
 
trockene Zutaten:
200 g Mehl
200 g Weizen Vollkornmehl
120 g Dermerarazucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/4 TL Salz
1 Pk. Vanillezucker oder -extrakt

flüssige Zutaten:
375 ml Soja-Reis-Drink
1 TL Apfelessig
125 ml Öl
2 EL Zuckerrübensirup

außerdem:
3 EL Kakaopulver
3 EL Soja-Reis-Drink

Heizen Sie den Backofen auf 175 °C Ober-/ Unterhitze vor und fetten Sie eine Gugelhupfform gut ein.
Mischen Sie die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel. Geben Sie die flüssigen Zutaten (ohne den Zuckerrübensirup) in eine zweite Schüssel und mixen Sie sie auf bis Sie eine Emulsion bilden. Geben Sie nun die Flüssigkeit und den Sirup zu den trockenen Zutaten und vermengen Sie sie nur so lange bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. 
Geben Sie nun eine Hälfte des Teiges in die Form und mischen Sie die andere Hälfte mit dem Kakaopulver und dem Reis-Drink. 
Gießen Sie den dunklen Teig auf den hellen und ziehen Sie eine Gabel durch beide Teigschichten. So entsteht das Marmormuster. 
Backen Sie den Kuchen ca. 45 Minuten und lassen Sie ihn dann in der Form 10 Minuten auskühlen, dann stürzen und mit Puderzucker bestreuen.

Sonntag, 13. März 2011

Marmorkuchen (Versuch 1)

Es kann ja nicht immer gut gehen! Gestern wollte ich einen klassischen Marmor-Gugelhupf backen. Dazu habe ich einfach ein Rezept vollwertig und vegan abgewandelt. Eigentlich funktioniert das immer einwandfrei... Leider bestätigen Ausnahmen aber die Regel:
Der Kuchen sah super aus, roch verführerisch und schmeckte eigentlich nach nix! Wahrscheinlich lag es an fehlender Flüssigkeit oder einer zu langen Backzeit. Ich werde jedenfalls meinen Marmor-Kuchen-Wunsch nicht aufgeben und Euch (hoffentlich) im Laufe der nächsten Woche ein modifiziertes und saftiges Kuchen-Rezept mitteilen. Die Fotos sind aber trotzdem ganz nett geworden und sollen natürlich nicht vorenthalten werden. Ein schönes Restwochenende noch!

Freitag, 11. März 2011

Milchreis mit Früchten

Als ich begonnen habe auf Produkte mit tierischer Herkunft zu verzichten, war meine Befürchtung groß auf cremige Leckereien wie Milchreis & Co. ebenfalls verzichten zu müssen. Aber zum Glück waren meine Befürchtungen unbegründet: Dieser Milchreis schmeckt super und ist frei von Kuhmilch oder Sahne. 
Da wir uns ja momentan zudem noch in der Fastenzeit befinden, habe ich den Zucker ersetzt durch getrocknete, eingeweichte und schließlich pürierte Datteln. Die Farbe des Milchreis wird dadurch ein wenig dunkler, der Geschmack jedoch noch leckerer. Viel Spaß beim Nachkochen! 

Zutaten für 3 große Portionen oder 5 kleine Portionen: 

500 ml Soja-Drink natur
250 g Milchreis
1 Prise Salz
3-4 getrocknete Datteln
Wasser
Beeren (TK)
eventuell Soja-Sahne

Weichen Sie die Datteln in etwas Wasser (so, dass alle Datteln mit Wasser bedeckt sind) ein. 
Kochen Sie die Soja-Milch mit dem Salz in einem kleinen Topf auf und geben Sie den Reis hinzu. Ca. 30 Minuten bei geringer Hitze im offenen Topf köcheln lassen. Dabei mehrmals umrühren. 
Pürieren Sie die eingeweichten Datteln und rühren Sie die Dattelcreme gegen Ende der Kochzeit unter den Reis. 
Garnieren Sie den Reis mit Beeren, Früchten, etwas Zimt oder rühren Sie einen Schuss Soja-Sahne unter. So wird der Reis noch cremiger. Schmeckt kalt und warm. 
Guten Appetit!

Montag, 7. März 2011

Brokkolisuppe mit Grünkerneinlage

Grün wie der Frühling!

Zutaten: 

500 g Brokkoli
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe gepresst
3 EL Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
Paprikapulver
Curry
Kräutersalz
Soja-Sahne

3 EL Grünkern (grob geschrotet)
2 EL Olivenöl

Braten Sie die Zwiebeln mit dem Knoblauch im Olivenöl kurz an und geben Sie dann den Brokkoli hinzu. Kurz anschwitzen. Gießen Sie die Gemüsebrühe hinzu und garen Sie den Brokkoli bis er bissfest ist. 
Pürieren Sie den Brokkoli und schmecken Sie die Suppe mit den Gewürzen kräftig ab. 
Geben Sie das Grünkernschrot in einen kleinen Topf und geben Sie das Olivenöl hinzu. Vermengen Sie die Brösel und erhitzen Sie sie bis es nussig riecht. 
Richten Sie die Suppe mit etwas Sahne und den Grünkernbröseln an. 
Guten Appetit!

Sonntag, 27. Februar 2011

Peanut-Butter-Cookies

Sie macht süchtig, ist unglaublich kalorienreich und meist vegan- die Erdnussbutter! Weil sie aber so lecker süß, salzig, nussig ist, musste sie am Wochenende verarbeitet werden. Da passte es auch prima, dass am Freitag meine neue Wochenendlektüre eingetroffen ist: "The 100 Best Vegan Baking Receipes" von Kris Holechek. Dieses (leider unbebilderte) Backbuch kann ich nur wärmstens empfehlen. Es ist sehr abwechslungsreich und die meisten der genannten Zutaten hat man stets vorrätig. 
Von mir wurde das Peanut-Butter-Cookie-Rezept etwas abgewandelt (z.B. die Zuckermenge halbiert!) und umgerechnet. Die Cookies schmecken und duften so lecker nach Erdnuss, dass die ersten keine Zeit mehr bekamen um auszukühlen... 

Zutaten:

300 g Vollkornmehl
2 TL Natron
1/4 TL Salz
250 g Margarine
90 g Dermerara Zucker
90 g Zucker
2,5 EL Apfelmus
1 TL Vanillezucker
200 g Erdnussbutter (mit Stückchen)

Heizen Sie den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. 
Geben Sie das Mehl, Natron und Salz in eine Schüssel und vermengen Sie die trockenen Zutaten miteinander. 
Geben Sie nun die Margarine den Zucker, Apfelmus, Vanillezucker und die Erdnussbutter in eine zweite Schüssel und mixen Sie die Zutaten bis eine glatte Basis entsteht. Fügen Sie die trockenen Zutaten hinzu und verrühren Sie sie nur so lange bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. 
Belegen Sie ein Backblech mit Backpapier und legen Sie kleine Teighäufchen mit ausreichendem Abstand darauf (die Cookies laufen stark auseinander). 
Backen Sie die Erdnuss-Cookies ca. 12- 15 Minuten. Sie sollten ganz leicht beginnen zu bräunen. Lassen Sie die Kekse 5 Minuten auf dem Backblech

Donnerstag, 24. Februar 2011

Gemüsekuchen

Zucchini, Tomaten, Paprika... Lust auf Gemüse? Alternative zu Pizza gesucht? Dann ist dieser herzhafte und super gesunde Kuchen genau die richtige Wahl! 
Der Boden ist fluffig, das Gemüse saftig und das Olivenöl gibt ihm ein mediterranes Aroma. Dieses Rezept kann ich nur weiterempfehlen (sogar Mr. Glücksfinder hat 2 Stücke verspeist und das soll was heißen!). Einfach lecker!
Zutaten:

Teig:

350 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Frischhefe (42 g)
1,5 TL Steinsalz
300 g fein gemahlenen Dinkel
200 g fein gemahlenen Weizen

Belag:

Gemüse der Saison, hier:
1 Paprika

Samstag, 19. Februar 2011

Rübli-Muffins (vegan)

Da ich diese Woche schon die ersten Schoko-Osterhasen im Supermarkt gesichtet habe, kann es für Rübli-, oder Möhren-Muffins nicht zu früh sein!
Zutaten:

1.
200 g geriebene Bio-Möhren
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
100 g Weizenmehl (frisch gemahlen)
100 g Dinkelmehl (frisch gemahlen)
2 TL Natron
2 Prisen Salz
2 TL Zimt
3 TL Vanillezucker

2.
90 ml Sonnenblumenöl
2 EL Apfelessig
8 EL Sprudel

Dekor
Zartbitter Kuchenglasur
Möhren aus Fondant
 
Heizen Sie den Ofen auf 160°C Umluft vor. 
Geben Sie alle Zutaten unter 1 in eine Schüssel und geben Sie unter Rühren die flüssigen Zutaten hinzu (2.). Vermengen Sie die Zutaten so lange bis ein gleichmäßiger Teig entsteht und füllen Sie diesen in Muffinförmchen. 
Backen Sie die Muffins ca. 20 Minuten (Garprobe durchführen!) und lassen Sie diese auf einem Kuchengitter auskühlen. 

Für die Deko die Zartbitterschokolade schmelzen und auf die Muffins geben, mit Fondant oder Marzipanmöhren verzieren, fertig!

Montag, 14. Februar 2011

And the award goes to...

Der Blog-Award macht momentan die Runde und ist nun schon zum dritten Male bei mir angekommen. Also ist die Zeit nun wirklich reif um den damit verbunden Verpflichtungen nachzukommen (Danke sagen, 7 persönliche Dinge erzählen und den Award weitergeben): 

1. Vielen, vielen Dank an Tanja von Il Frullino, Martina von Martinas Kochkueche und Tisi von Tisi goes vegan für die Verleihung. An dieser Stelle möchte ich aber auch den vielen netten BloggerInnen und Lesern danken, die so unglaublich nette Kommentare hinterlassen! 

2. 7 Dinge über mich:
  • Ohne Dackel wäre das Leben nur halb so schön, aufgeräumt und lustig. 
  • Ohne Lauftraining würde ich sehr zappelig werden und könnte nur die Hälfte der Kuchen selbst testen.
  • Ohne Karen Duves Buch "Anständig essen" würde ich bis heute nicht über mein Essen nachdenken. 
  • Ohne Fleisch, Milch usw. schmeckts auch (oft sogar noch viel besser).
  • Ohne unsere Canon würden meine Küchenkreationen nicht so nett aussehen.
  • Ohne Schokolade fehlt mir ein Hauptnahrungsmittel. 
  • Ohne Herausforderungen und Ziele würden wir Nichts erreichen: Zitat nach Rene Descartes: 
Das höchste Glück besteht in dem festen Willen, tugendhaft zu handeln.

3. Da der Blog-Award nun schon so unglaublich viele BloggerInnen erreicht hat, werde ich diesen jetzt nicht wieder an 15 weitere Blogs verleihen. Ich hoffe damit auf  Euer Verständnis. Ohne nun kritisch auf diesen Award einzugehen, werde ich einfach ein paar Blogs aufführen, die meiner Meinung nach äußerst lesenswert sind: 


Bei Gelegenheit werde ich diese (endlose) Liste weiterführen...
Ich wünsche Euch einen schönen Abend!
Sarah

Samstag, 12. Februar 2011

Mini-Geschenke-Törtchen (vegan)

Anlässlich des Geburtstages meiner Mutter musste natürlich mal wieder eine kleine Torte her. Da ich ein wenig Farbe ins Spiel bringen wollte, sind es schließlich drei bunte, saftige und schokoladige Törtchen im Geschenke-Outfit geworden. 
Das Dekor besteht aus Fondant, gefüllt waren die Törtchen mit einem saftigen Schokokuchen, Aprikosenkonfitüre, Marzipan und "Butter"-Creme. 
Da es diesmal auch wieder vegane Törtchen geworden sind, habe ich Bio-Aprikosenkonfitüre mit Pektin (anstatt Geliermittel), pflanzliche Margarine (anstatt Butter für die Butter-Creme) und Bio-Hafer-Drink (anstatt Milch) verwendet. 

Zutaten:

Schoko-Kuchen:

200 g  frisch gemahlenes Weizenmehl
90 g Zucker
2 TLVanillezucker
30 g Kakaopulver (ungesüßt)
1 TL Natron 
1/2 TL Steinsalz
80 ml Bio-Sonnenblumenöl
1 EL Bio-Apfelessig
250 ml Wasser

Heizen Sie den Ofen auf 180°C vor und fetten Sie eine Kuchenform gut ein. Ich habe für meine kleinen Tötchen eine Muffinform mit viereckigen Mulden genutzt und später immer aus zwei kleinen Kuchen ein Törtchen zusammen gesetzt.  
Geben Sie nun alle trockenen Zutaten in eine Schüssel und vermischen Sie diese gut miteinander. Gießen Sie das Wasser, das Öl und den Essig hinzu und verrühren Sie alle Zutaten kurz! mit einem Löffel. Der Teig muss nicht ganz gleichmäßig sein. 
Füllen Sie den Teig in die Form und backen Sie ihn ca. 25 Minuten. Lassen Sie die Törtchen auf einem Kuchengitter auskühlen. 

weitere Zutaten: 

150 g Marzipan

Sonntag, 6. Februar 2011

Schoko-Kirsch-Muffins (vegan)

Was wäre ein Wochenende ohne Kaffee und Kuchen? Bei uns wurde zwar der Kaffee gegen Tee und der Kuchen gegen fruchtig-schokoladige Muffins getauscht, aber die Tradition blieb gewahrt :-). Eltern, Schwiegereltern und Mr. Glücksfinder haben die kleinen Schokoküchlein geschmeckt und das ist schließlich die Hauptsache.

Kleine Info zum Rezept: 

Das Rezept basiert auf der vollwertigen, veganen Küche. Daher habe ich auf künstliche Farbstoffe (die Zuckerperlen mal ausgenommen) verzichtet und die "Butter"-Creme mit Kirschsaft gefärbt. Da der Kirschsaft bei der Verwendung von Kirschen aus dem Glas eh anfällt, kann man ihn so prima verwerten. 
Zutaten für 12 Stück: 
85 g weiche Margarine
50 g Dermerara-Zucker
30 g weißer Zucker
4 EL Hafer-Drink
225 g Weizenvollkornmehl
3 TL Weinsteinbackpulver
4,5 EL Kakao
1 Glas Kirschen

Ei-Ersatz:

6 EL Wasser
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Weinsteinbackpulver
 
Dekor: 
85 g Margarine
160 g Puderzucker
4-6 EL Kirschsaft (Abtropfsaft der Kirschen s.o.)
Zuckerperlen

Mixen Sie die Margarine mit dem Zucker schaumig. Geben Sie dann das "Ei" (= Wasser, Sonnenblumenöl und Backpulver verquirlt) und den Hafer-Drink hinzu und verrühren Sie die Zutaten. Rühren Sie nun die trockenen Zutaten unter (Mehl, Backpulver und Kako) bis ein glatter Teig entsteht. 
Ist der Teig noch zu fest, geben Sie noch etwas Hafer-Drink hinzu. Der Teig sollte zähflüssig und gleichmäßig sein. 
 
Heizen Sie den Backofen auf 200 °C (Ober-/ Unterhitze) vor, kleiden Sie eine Muffinform mit Papierförmchen aus und füllen Sie den Teig hinein. Legen Sie ein paar der abgetropften Kirschen auf den Teig und schieben Sie sie in den Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 15 bis 20 Minuten (Garprobe durchführen!). 

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, geben Sie die Margarine, den Puderzucker und etwas Kirschsaft in eine Schüssel und mixen Sie die Zutaten bis eine gleichmäßige, feste Spitzen bildende Creme entsteht. Füllen Sie diese in einen Spritzbeutel und verzieren Sie die Muffins. 
Fertig!

Tipp: Die Dekor-Creme lässt sich einfacher aufspritzen wenn man sie zuvor etwa 30 Minuten in den Kühlschrank gibt. Die Muffins halten sich im Kühlschrank auch 1 bis 2 Tage prima.